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Sehenswürdigkeiten in Griechenland

1.) Kanal von Korinth

Besonders beeindruckend ist der Kanal von Korinth. Von der Brücke, die über den Kanal führt, blickt man etwa 75 Meter in die Tiefe. Der 26 Meter breite Wasserweg, welcher sich durch den Kanal schlängelt, befördert die Schiffe vom Golf von Korinth in den Saronischen Golf. Der 6,3 Kilometer lange und 8 Meter tiefe Kanal wurde in den Jahren 1881 bis 1893 von Menschen in den Stein gegraben und wird heute nur noch von kleineren Schiffen, besonders als Touristanattraktion, genutzt. Jährlich durchqueren circa 12.000 Schiffe den Kanal. Der Kanal von Korinth ist der teuerste Kanal der Welt; eine Durchfahrt für Sportboote kostet zum Beispiel je nach Länge ab 60 Euro aufwärts. Eine Fahrt durch den engen Kanal mit Ausblick auf die steilen Felswände ist für Touristen auf jeden Fall ein Erlebnis.

2.) Akropolis in Athen

Das bedeutendste Bauwerk Griechenlands ist wohl die Akropolis in Athen. Jährlich besuchen mehr als zwei Millionen Touristen das weltbekannte Denkmal, welches im Jahr 1986 sogar in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde. Ursprünglich als Stadtfestung gedacht, kamen im Laufe der Zeit immer mehr Tempelbauten hinzu, welche zu Ehren der verschiedenen Götter und Helden Griechenlands errichtet wurden. Der am besten erhaltene Tempel ist der Parthenon. Auch das römische Amphitheater am Fuß der Akropolis wird von Touristen gerne besucht; hier finden in regelmässigen Abständen wechselnde Aufführungen statt. Errichtet aus weißem attischem Marmor, weist die Akropolis durch Witterungseinflüsse mittlerweile eine leicht gelbliche Färbung auf. Auf einem flachen, circa 156 Meter hohen Felsen oberhalb der Stadt Athen als Symbol für Demokratie und Zivilisation von Perikles erbaut, ist das Wahrzeichen der Stadt schon von weitem sichtbar.

3.) Platane des Hippokrates auf der Insel Kos

Die Platane des Hippokrates, welche sich auf der griechischen Insel Kos befindet, gilt mit geschätzten knapp 2.000 Jahren als der älteste Baum in Europa. Dieses Naturdenkmal befindet sich auf einem zentralen Platz in der Stadt Kos direkt gegenüber dem Eingang zur Burg. Der Legende nach soll Hippokrates diesen beeindruckenden Baum gepflanzt und sogar darunter gelehrt haben. Besonderheit der Platane ist, dass sie innen völlig hohl ist und aus diesem Grund auch von einem Gerüst gestützt werden muss. Auf einer Seite der Platane wurde ein hellenischer Altar errichtet, vor dem man sich im Schatten der Äste des Baumes gut zu einer kleinen Ruhepause aufhalten kann.

4.) Olympia

Olympia, der Austragungsort der Olympischen Spiele in der Antike, bietet dem Touristen eine Vielzahl sehenswerter Tempel. Die bekanntesten Tempel der Stadt sind der Zeus- und der Heratempel. Besonders beeindruckend ist der Zeustempel mit den Löwenkopfwasserspeiern aus Marmor am Dachrand. Auf der Ostseite des Tempels ist die Wettfahrt zwischen Oinomaos und Pelops bildlich dargestellt; auf dem Westgiebel wiederum der Kampf der Lapithen gegen die Kentauren.
Weitere sehenswerte Bauten der Stadt Olympia sind das Stadion, welches inden Sechziger Jahren von Mitarbeitern des Deutschen Archäologischen Instituts restauriert wurde, die Echohalle oder auch die Schatzhäuser.

5.) Delphi

Delphi in GriechenlandDenkt man an die griechische Stadt Delphi, fällt einem sicher zuerst das berühmte Orakel von Delphi ein. Es bezeichnet eine griechische Pilger- und Weissagungsstätte des antiken Griechenlands. Diese Kulturstätte galt lange Zeit sogar als Mittelpunkt der Welt. Diese Annahme lässt sich auf einen Mythos zurückführen, nach welchem der griechische Gott Zeus zwei Adler vom Ende der Welt losfliegen ließ und sich beide in Delphi trafen.
In Delphi führt es Touristen hauptsächlich zu den Ausgrabungen, welche sich an einem landschaftlich schönen Hang über 300 Höhenmeter verteilt befinden. Die berühmte Statue des Wagenlenkers von Delphi zum Beispiel befindet sich heute im Archäologischen Museum der Stadt.
Der Tholos, ein Rundtempel mit drei restaurierten dorischen Säulen, welcher im unteren Bereich des Ausgrabungsgeländes zu finden ist, ist für viele Urlauber beliebtes Fotomotiv. Nicht weit vom Tempel entfernt lohnt ein Abstecher zur schönen Kastalischen Quelle.

6.) Mykene

Eine weitere Stadt, die man bei einem Urlaub in Griechenland besichtigen sollte, ist Mykene. Auch hier kann der kulturell interessierte Besucher wie in nahezu jeder griechischen Stadt Ausgrabungen besichtigen, welche auch in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurden. Die Ruinenstadt lässt an Namen wie Agamemmnon, Andromeda und Perseus denken. Betritt man die antiken Schauplätze in Mykene, fühlt man sich sofort in eine Sagenwelt hineinversetzt. Bekannt sind in Mykene auch die Reste der zyklopischen Ringmauer und das Löwentor. Dieses führt direkt in eine der bedeutendsten Burganlagen Griechenlands. Zwei mächtige Löwenskulpturen gaben dem Tor seinen Namen. Das antike Theater der Stadt, in dem rund 12.000 Personen Platz finden, ist noch heute in den Sommermonaten Schauplatz verschiedener Aufführungen. Auf keinen Fall versäumen sollte man in der Stadt Mykene einen Besuch der so genannten „Bienenkorbgräber". Hierbei handelt es sich um neun Kuppelgräber, von denen einige eine Höhe von knapp fünf Metern erreichen.

7.) Weißer Turm von Thessaloniki

Der weiße Turm ist ein 29 Meter hohes Gebäude, welches zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert entstanden ist. Seitdem wurden ihm die verschiedensten Funktionen zu eigen: Wurde der Turm zunächst als Befestigungsanlage genutzt, wandelte sich diese Funktion im 19. Jahrhundert zu einem Gefängnis. Erst seit wenigen Jahren wird der Turm als ein Museum und Monument genutzt. Herausragend ist die bauliche Struktur des Turms. So ist der Turm zylindrisch erbaut worden. Der Durchmesser beträgt 23 Meter, die Höhe - wie bereits erwähnt - 29 Meter. Wegen der anfänglichen Funktion als Befestigungsturm sind im Weißen Turm noch Schießanlagen und geheime Gänge zu finden, die das Museum weiterhin interessant gestalten. Wegen archäologischen Arbeiten an dem Turm in den Jahren 2007 und 2008 konnte sichergestellt werden, dass in früheren Zeiten eine Mauer um den Turm stand. Diese wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts jedoch abgerissen. Der Turm hatte - gerade in den Jahren, in denen er als Gefängnis diente - keinen guten Ruf und wurde als "Turm des Blutes" und "Roter Turm" verachtet, da dort die meisten Gefangenen starben. Auch dies macht den Weißen Turm in Thessaloniki sicherlich zu einem besonderen Museum.

8.) Rhodos

Rhodos in GriechenlandRhodos ist eine Insel, welche in der Ost-Ägäis liegt. Die Insel ist ideal für einen Urlaub auf Rhodos. Auf ihr leben heutzutage ca. 117.000 Einwohner. Besonders bekannt ist die Insel wegen ihrer mystischen Sagen und dem Koloss von Rhodos, welcher zu den "Sieben Weltwundern der Antike" zählt. Rhodos soll, der Sage nach, aus dem Meer entstanden sein. Seitdem solle der Gott der Meere, Poseidon, diese Insel beschützen. Seinen Namen soll Rhodos von der Tochter Poseidons erhalten haben. Die schöne Nymphe soll den Namen "Rhode" getragen haben. Neben diesen Sagen ist vor allem ein Gebäude (welches eigentlich gar nicht mehr steht) besonders interessant für Touristen: Der Koloss von Rhodos. Dieser Koloss war eine Statue des Sonnengotts Helios, die über 30 Meter gemessen haben soll. Sie wurde aus Bronze erschaffen und zählt zu den Sieben Weltwundern. Der damalige Standort des Koloss' ist ungewiss, jedoch wird vermutet, dass er nahe dem "Helios-Heiligtum" gestanden haben soll. Über die Zerstörung ist bekannt, dass wohl ein schweres Erdbeben im dritten Jahrhundert vor Christus dafür gesorgt hat, dass die Statue in sich zusammenfiel.

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