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Sehenswürdigkeiten in den Niederlanden

1.) Grachten von Amsterdam

Die Grachten sind das Wahrzeichen der holländischen Stadt Amsterdam. Dank dieser meist fünf bis zehn Meter breiten Wasserkanäle wird die Stadt auch liebevoll "Venedig des Nordens" genannt. Über eine Gesamtlänge von etwa 80 Kilometern erstrecken sich diese Grachten durch die gesamte Innenstadt. Erbaut wurden diese Kanäle größtenteils im 17. Jahrhundert; damals dienten sie zum Transport von Waren vom Hafen bis in die Häuser der vermögenden Kaufleute. Eine Grachtenrundfahrt gehört bei einem Urlaub in der holländischen Hauptstadt einfach dazu; so lernt man Amsterdam aus einem völlig neuen Blickwinkel am besten kennen. Eine Fahrt auf einer Amsterdamer Gracht, tarditionell in einem Glasdachboot, kostet im Durchschnitt etwa 7,50 Euro. Bei nahezu allen wichtigsten Sehenswürdigkeiten Amsterdams befinden sich Anlegestellen der Boote. Wer selbst aktiv werden möchte, sollte sich ein Tretboot mieten und die Grachten so auf eigene Faust erkunden. Besonders eindrucksvoll ist es, die Grachten bei Nacht zu betrachten, wenn sie eindrucksvoll beleuchtet sind. Die bekanntesten beiden Grachten Amsterdams sind die Prinsengracht und die Herrengracht. An dieser lebten die reichsten Leute Amsterdams; viele der eleganten Stadtvillen stehen noch heute an dieser Gracht. Über die Grachten führen zahlreiche Brücken; bekannteste unter ihnen ist die Magere Brug an der Amstel, ein beliebtes Fotomotiv. Diese weiße Holzbrücke wird noch heute traditionell mit der Hand bedient, wenn große Schiffe hier die Amstel passieren.

2.) Mühlen von Kinderdijk

Bei den Mühlen von Kinderdijk handelt es sich um eine Gruppe von 19 Windmühlen; der gleichnamige Ort Kinderdijk befindet sich etwa 15 Kilometer von der bekannten Stadt Rotterdam entfernt. Aufgabe dieser Mühlen war es, das Wasser aus den Poldern abzupumpen - damit wurde der Boden landwirtschaftlich nutzbar gemacht. Heute sind die Mühlen von Kinderdijk ein Teil des Weltkulturerbes der UNESCO und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Niederlande. Die 19 Mühlen stehen ordentlich aufgereiht wie Zinnsoldaten in einer Reihe; ein beliebtes Fotomotiv. Das Innere einer dieser Wassermühlen, der so genannten Nederwaardmolen 2, kann noch heute besichtigt werden. Die Inneneinrichtung ist noch heute komplett erhalten und gibt interessierten Touristen einen eindrucksvollen Einblick in das Leben früherer Zeiten. In der Hauptsaison etwa ab Mai können Touristen mit einem kleinen Ausflugsboot an den Mühlen entlangfahren. Lohnenswerter ist es jedoch, die Mühlen Anfang September zu besichtigen. Für die Dauer von einer Woche werden diese dann nach Sonnenuntergang von Scheinwerfern angestrahlt; ein prachtvoller Anblick.

3.) Anne-Frank-Haus in Amsterdam

Das Anne-Frank-Haus in Amsterdam ist heute ein Museum, in welchem die weltbekannte Jüdin Anne Frank in der Zeit des Zweiten Weltkrieges ihre Tagebücher schrieb. Es gehört zu einer der Hauptsehenswürdigkeiten der niederländischen Hauptstadt und befindet sich im so genannten Jordaan-Viertel. Hier hielt Anne Frank sich gemeinsam mit ihrer Familie in den Jahren von 1942 bis 1944 vor den Nationalsozialisten versteckt. Bereits im Jahre 1933 floh die Familie Frank aus Frankfurt am Main in das niederländische Amsterdam. Im August des Jahres 1944 schließlich wurden sie an die deutschen Besatzer verraten. Einziger Überlebender war der Vater Anne Franks, Otto Frank. Anne Frank starb im Alter von 15 Jahren im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Originalgegenstände, Briefe und natürlich das bekannte Tagebuch im Original kann man im Anne-Frank-Museum besichtigen. Die Räume des Museums jedoch sind unmöbliert, so können sich die Besucher freier bewegen. Seit der Neueröffnung des Museums im Jahr 1999 durch Königin Beatrix befindet sich hier auch ein Café und ein Buchladen. Das Haus der Anne Frank liegt an der oben bereits erwähnten Prinsengracht Nummer 263. Besonders in den Sommermonaten sollte man sich auf lange Warteschlangen vor dem Museum einstellen, da der Besucheransturm meist gewaltig ist.

4.) Deltawerke in Zeeland

Deltawerke in ZeelandDie Deltawerke gehören zu einer der bedeutendsten technischen Sehenswürdigkeiten der Niederlande. Der Volksmund bezeichnet die Sturmflutwehr dieser Werke gar als "Achtes Weltwunder". Die künstlich aufgeschüttete Insel "Neeltje Jans" hat sich im Laufe der Zeit zu einem Vergnügungspark entwickelt, der jährlich zahlreiche Touristen anzieht.
Die Deltawerke, ein Schutzsystem gegen Hochwasser und Sturmfluten, wurden nach der Sturmflut des Jahres 1953 konstruiert. Knapp 2.000 Menschen fanden damals den Tod.
Die vollständige Fertigstellung der Deltawerke erfolgte jedoch erst im Jahr 1997; insgesamt bestehen die Werke aus 15 einzelnen Bauwerken, darunter verschiedene Staudämme, Flutwehren und Schleusen, welche im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert wurden.

5.) Zandvoort bei Amsterdam

Zandvoort ist ein Sunpark an der niederländischen Küste etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt Amsterdam entfernt. Besonders für Familien mit Kindern sind diese Sunparks, von denen es in den Niederlanden zahlreiche gibt, ein beliebtes Ferienziel. Hier wird Urlaubern ein umfangreiches Freizeitangebot geboten; beispielsweise kann man im Wasserpark Aquafun mit Wellenbad, Rutschen und Whirlpool herrlich entspannen. Natürlich gibt es hier auch eine großzügig angelegte Saunalandschaft. Für Kinder gibt es große Indoorspielplätze, während sich die Eltern auf einer der Sportanlagen austoben können. So ist in den Sunparks also auch bei schlechtem Wetter für Kurzweil gesorgt. Für Aktivurlauber werden Fahrräder zum Verleih angeboten; am Strand mit seinen herrlichen Dünen ist das Fahrradfahren eine Wonne.
Die Hotels des Sunparks Zandvoort sind alle gemütlich und geschmackvoll eingerichtet; viele wurden kürzlich erst renoviert. Neben den Hotelzimmern kann man sich auch für eines der Ferienhäuser entscheiden; hier hat man die Auswahl zwischen den Preiskategorien Standard, Select und Exklusive. Letzteres ist sogar mit einer Infrarotsauna ausgestattet.
Der Sunpark in Zandvoort ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die nähere Umgebung, etwa zum Shoppen nach Amsterdam oder zum Blumengarten Keukenhof in Lisse. Auch die Rennbahn in Zandvoort ist einen Besuch wert.

6.) Van Gogh Museum

Im Van-Gogh-Museum in der holländischen Hauptstadt Amsterdam findet der Besucher so viele Werke des bedeutenden Künstlers auf einem Fleck wie sonst nirgendwo. Mehr als 200 Gemälde und über 600 Zeichnungen gibt es hier zu besichtigen. Die Werke "Das Schlafzimmer in Arles" und "Die Kartoffelesser" kann man hier ebenso bestaunen wie eine Version der berühmten "Sonnenblumen". Das Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr, freitags sogar bis 22 Uhr geöffnet. Regelmäßig finden hier Audioführungen in insgesamt neun verschiedenen Sprachen statt, welche über das Leben des berühmten Malers informieren. In der dem Museum angestellten Bibliothek kann sich der interessierte Besucher in sage und schreibe mehr als 24.000 Büchern über die Malerei, insbesondere die van Goghs, informieren. Neben Werken van Goghs werden im Museum auch Bilder berühmter anderer Künstler des 19. Jahrhunderts ausgestellt, unter anderem von Pissarro und Monet. Fotografieren und Filmen ist im Museum leider untersagt, ebenfalls das Berühren der Kunstwerke.

7.) St.-Johannes-Kapelle in ’s-Hertogenbosch

St.-Johannes-Kapelle in ’s-HertogenboschDie St.-Johannes-Kapelle ist eine römisch-katholische Kirche in der niederländischen Stadt ’s-Hertogenbosch und gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke der so genannten Brabanter Gotik. Aus diesem Grund wurde die Kirche zum Rijksmonument erklärt. So werden in den Niederlanden mindestens 50 Jahre alte Kulturdenkmäler bezeichnet, die unter Denkmalschutz stehen. Mit dem Bau dieser Kathedrale wurde im Jahr 1380 begonnen. 1584 kam es zu einem Brand in der Kirche, welche den größten Teil zerstörte. Bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert kam es zu einer ersten Restaurierung; eine weitere folgte in den Jahren von 1961 bis 1985. Seit dem Jahr 2000 läuft die dritte umfassende Restaurierung. Im Inneren des Gotteshauses besonders sehenswert sind die Orgel sowie das Taufbecken aus dem Jahre 1492. Auch von außen bietet die Kathedrale mit ihrer Gesamtlänge von 115 Metern und ihrer reichhaltig geschmückten Fassade einen imposanten Anblick.

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