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Sehenswürdigkeiten in Russland

1.) Basilius-Kathedrale in Moskau

Besucher, die sich für eine der ältesten Baukunsten in Russland interessieren, sollten unbedingt der Basilius-Kathedrale einen Besuch abstatten. Diese aus dem 16. Jahrhundert stammende Kathedrale wurde von Zarr Iwan IV, auch bekant als Iwan der Schreckliche erbaut. Die Basilius-Kathedrale als ein Wahrzeichen Russlands befindet sich auf dem Roten Platz in Moskau und besticht durch ihre schönen Farben und Formen. Die Kathedrale besteht aus insgesamt neun Kapellen, von denen jede einem besonderen Ereignis des Krieges um die Stadt Kasan gewidmet ist. Besonders imposant erscheint auch die Goldene Kuppel, welche die Kathedrale krönt. Die vier Kirchtürme der Kathedrale weisen in die vier Himmelsrichtungen. Die Wände der Kathedrale sind mit einem filigranen Blumenmuster aus dem 17. Jahrhundert geschmückt, welches an das Paradies erinnern soll.
Im Inneren der Basilius-Kathedrale gibt es außer der beeindruckenden Architektur auch eine ständige Ausstellung der Waffen aus der Zeit Iwans des Schrecklichen.
Geöffnet ist die Basilius-Kathedrale in den Sommermonaten von 10 bis 17 Uhr und in den Wintermonaten von 11 bis 16 Uhr. Dienstags und am letzten Montag des Monats bleibt die Kathedrale geschlossen.

2.) Roter Platz und Kreml in Moskau

KremlDer Rote Platz ist der wohl bedeutendste und zentralste Platz in Moskau. Auf einer Länge von 500 Metern und einer Breite von 150 Metern befindet sich hier das vielbesuchte Lenin-Mausoleum und weitere andere wichtige Bauwerke, zum Beispiel das Warenhaus GUM, das Gebäude des Historischen Museums, die Kasaner Kathedrale sowie verschiedene Denkmäler. In der Mauer, welche den Roten Platz umgibt, befinden sich die Urnen einiger bekannter russischer Persönlichkeiten; unter anderem die von Stalin und Gagarin. Der Name Roter Platz stammt aus dem 16. Jahrhundert und bedeutet wörtlich übersetzt "Schöner Platz" und hat entgegen der weit verbreiteten Meinung keinen politischen Hintergrund.
Wohl bedeutendstes Geschichtsdenkmal Moskaus ist der auf dem Roten Platz befindliche Kreml; heute Sitz des russischen Präsidenten. Die Befestigungsanlage des Kremls aus dem 15. Jahrhundert mit ihren Mauern und insgesamt 19 Türmen ist bis zum heutigen Tag erhalten geblieben. Bekanntester Turm des Kremls ist der so genannte Spasski-Turm mit seiner 6,12 Meter großen Uhr.
Vor über 800 Jahren vom Fürsten Juri Dolgoruki erbaut, beherbergt die ehemalige Holzfestung heute ein Museum. Im Inneren der Kremlmauern beeindrucken die verschiedenen Kathedralen mit ihren Zwiebeltürmen - ein beliebtes Fotomotiv. Den Kreml kann man täglich außer Donnerstags von 10 bis 17 Uhr besichtigen. Kreml und Roter Platz wurden im Jahr 1990 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

3.) Eremitage in St. Petersburg

Das Eremitage im Herzen der Stadt St. Petersburg ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Hier findet man über drei Millionen Exponate in über 350 Sälen. Neben archäologischen Exponaten beherbergt das Eremitage hauptsächlich große Werke europäischer Maler. Bedeutende Künstler wie Rembrandt, Rubens und Gauguin sind ebenso vertreten wie da Vinci und Picasso. Die meisten der Kunstwerke werden im prächtigen Winterpalais ausgestellt, jedoch beherbergt das Eremitage noch eine Vielzahl weiterer schöner Säle; unter anderem die Kleine, Große und Neue Eremitage sowie das Eremitage-Theater. Um alle hier ausgestellten Schätze besichtigen zu können, benötigt man mehr als nur einen Tag. Denn neben den Gemälden und archäologischen Fundstücken findet man in der Eremitage auch Edelsteine, Gold, Silber und Platin sowie antike Vasen, eine große Münzen- und Medaillensammlung, aber auch Kleidungsstücke der Zaren, Zarenkutschen und Thronstühle.

4.) Metro in Moskau

Die U-Bahn der russischen Hauptstadt Moskau ist eine der tiefsten U-Bahnsysteme weltweit und zugleich eine der prachtvollsten der Welt. Beeindruckend sind vor allem die prächtigen Stationen, die aufgrund ihrer Architektur als unterirdische Paläste bezeichnet werden. Vor allem zu Zeiten Stalins wurden die Station mit viel Prunk und Marmor ausgestattet. Besonders die Station Komsomolskaja, deren Pfeiler mit Marmor verkleidet sind, wird in Reiseführern häufig als für Touristen besonders sehenswert beschrieben. Die imposanten Decken werden von zahlreichen Kronleuchtern und acht Mosaiken geschmückt, welche verschiedene Szenen der russischen Geschichte wiedergeben. Zudem besitzt diese Metrostation die mit 80 Metern am längste Rolltreppe. Auch die Station Kropotkinskaya hat ihren ganz besonderen Reiz. Klare Linien und Formen sowie eine indirekte Beleuchtung machen diese Station zu etwas ganz Besonderem.
Die Moskauer Metro verkehrt täglich zwischen 05:30 und 02:00 Uhr im Minutentakt. Mehr als neun Millionen Fahrgäste befördert die Metro täglich und ist so bedeutendstes Verkehrsmittel der russischen Hauptstadt. Sie ist preiswert, zuverlässig und pünktlich. Zudem kommt man im Moskauer Verkehr mit der Metro meist weitaus schneller vorwärts als mit dem Auto. Da die Metrostationen zu Stoßzeiten meist überfüllt sind, sollten Touristen sich eher am Abend oder am frühen Morgen in den Untergrund begeben, um die prachtvollen Stationen in Ruhe auf sich wirken lassen zu können.

5.) Baikalsee

Baikalsee in RusslandDer Baikalsee, auch "Brunnen der Erde" oder liebevoll "Perle Sibiriens" genannt, befindet sich etwa 5.200 Kilometer östlich von Moskau. Der See hat eine Länge von 636 Kilometern und eine Breite, die zwischen 27 und 80 Kilometern schwankt. Doch weitaus beachtlicher ist die Tiefe des Baikalsees. Sie beträgt an der tiefsten Stelle 1.637 Meter und macht den See somit zum tiefsten See der Welt. Desweiteren ist der mit Süßwasser gefüllte Baikalsee größtes Trinkwasserreservoir der Welt.
Das Klima am Baikalsee ist im Gegensatz zum restlichen Sibirien verhältnismäßig mild und bietet so vielen seltenen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. So findet man hier zum Beispiel die bekannte Baikalrobbe, auch "Nerpa" genannt. Rund um den Baikalsee findet man eine atemberaubend schöne Natur; besonders zu empfehlen ist die Olchon-Insel. Diese größte der insgesamt 27 im Baikalsee befindlichen Inseln, können Touristen im Sommer mit der Fähre oder im Winter über das Eis erreichen. Auf der Insel findet man sowohl schöne Wälder als auch eine weite Steppenlandschaft sowie eine schroffe Steilküste.
Der Baguziner Naturpark mit seinen mehr als 10.000 geschützten Tierarten, darunter zahlreiche Braunbären, ist ebenfalls ein Naturerlebnis der besonderen Art, jedoch für Touristen nur teilweise zugänglich.

6.) Katharinenpalast in Puschkin

Den Katharinenpalast findet der interessierte Besucher in der Stadt Puschkin, circa 25 Kilometer von St. Petersburg entfernt. Einst diente das Gebäude als Zarenresidenz und wurde im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, danach aber wieder aufbaut. Besonderes Highlight im Katharinenpalast ist eine Reonstruktion des berühmten Bernsteinzimmers. Nach Schenkung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. an den Zaren Peter den Großen im Jahre 1716 befand sich das Brnsteinzimmer fast 200 Jahre im Katharinenpalast. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges blieb es jedoch verschollen und wurde im Jahre 2003 schließlich rekonstruiert.
Der Katharinenpalast besteht aus verschiedenen Gebäuden, unter anderem dem Lustgarten, der Grotte, dem Alexanderpalast sowie der Eremitage. Der große Katharinenpalast zählt zu einem der schönsten Barockbauten Europas. Der Luxus des recht protzig wirkenden Katharinenpalastes verrschlägt so manchem Besucher den Atem. Die 300 Meter lange barocke Fassade besticht durch ihre weißen Säulen und den vergoldeten Atlanten am Fensterrahmen.
Der künstlich angelegte Park rund um den Palast lädt mit seinen zahlreichen Teichen und Grünanlagen zum Verweilen ein. Besonders sehenswert ist der Französische Garten, der durch seine Symmetrie besticht. Zahlreiche Brücken, Skulpturen und Pavillons runden das harmonische Bild der Gartenanlagen ab.

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