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Sehenswürdigkeiten in der Schweiz

1.) Rheinfall in Schaffhausen

Der Rheinfall ist mit einer Breite von 150 Metern und einer Höhe von 23 Metern der größte Wasserfall in Europa und imposantes Naturschauspiel. 700.000 Liter Wasser stürzen hier jede Sekunde tosend in die Tiefe. Die meisten Touristen verbinden einen Besuch des Rheinfalls mit der Besichtigung des Schlosses Laufen, welches sich hoch über dem Wasserfall erhebt. Von hier hat man auch den besten Blick auf den Rheinfall. Verschiedene, zum Teil recht schmale und steile Treppen und Tunnel führen vom Schloss aus direkt zu verschiedenen Aussichtsplattformen sowie zur Schiffsanlegestelle. Von dort empfiehlt sich eine Schiffstour; beispielsweise zum Felsen, welcher sich mitten im Rhein befindet. Besonders imposant zeigt sich der Rheinfall in den Monaten Mai und Juni, wenn die Schneeschmelze einsetzt und die Wassermassen tosend in die Tiefe stürzen. Allerdings muß man zu dieser Zeit auch mit einem größeren Touristenansturm rechnen. Die Grenzstadt Schaffhausen, bei der sich der berühmte Rheinfall befindet, ist mit ihren mittelalterlichen Gassen und Plätzen und den imposanten Bürgerhäusern ebenfalls unbedingt einen Besuch wert.

2.) Matterhorn

Mit einer Höhe von 4.478 Metern gehört das Matterhorn zu einer der höchsten Erhebungen der Alpen. Das Matterhorn befindet sich in den Walliser Alpen zwischen Zermatt und Breuil-Cervinia und liegt zum einen Teil auf italienischem, zum anderen Teil auf Schweizer Staatsgebiet. Die außergewöhnliche Gestalt des Matterhorns hat diese Erhebung zu einem der bekanntesten Berge weltweit gemacht. Die Schweizer Schokoladenfirma Tobler nahm die Gestalt des Matterhorns als Vorbild für ihre bekannte zackenförmige Schokolade "Toblerone" und selbst im kalifornischen Disneyland-Resort befindet sich eine Nachbildung des Matterhorns. Die Erstbesteigung des Matterhorns fand im Jahre 1865 nach mehreren gescheiterten Versuchen durch den Engländer Edward Whymper statt; bis zum heutigen Tag wurde der Gipfel 371 Mal bestiegen. Jedoch sind insgesamt auch über 400 Todesopfer zu verzeichnen, welche den Aufstieg nicht schafften. Um das Matterhorn hautnah zu erleben, muß man kein erfahrener Bergsteiger sein; es gibt viele schöne, wenn auch zum Teil recht anstrengende Wanderwege am Matterhorn. Die bekannteste Wanderroute startet im 2.583 Meter hoch gelegenen Schwarzsee. Diesen Punkt kann man bequem mit einer Gondelbahn erreichen und dann startet der Wanderweg Richtung Hörnlihütte in 3.260 Metern. Auf dieser circa zwei Stunden dauernden Wanderung überwindet man etwa 700 Höhenmeter. Nach Überwindung von weiteren 20 Höhenmetern gelangt man zum Fuße des Matterhorns und hat von hier einen atemberaubenden Blick zum Gipfel.

3.) Verkehrshaus in Luzern

Das im Jahre 1959 eröffnete Verkehrshaus in Luzern ist das meistbesuchte Museum der Schweiz; eine riesige Sammlung an Autos, Schiffen, Flugzeugen und Lokomotiven lockt jährlich Tausende Besucher in dieses größte Verkehrsmuseum Europas. Das Museum ist in fünf verschiedene Themenbereiche unterteilt: Strassenverkehr, Schienenverkehr, Luft- und Raumfahrt, Schifffahrt, Seilbahnen und Tourismus sowie Kommunikation. So kann man im Bereich Strassenverkehr beispielsweise eindrucksvoll die Geschichte des Automobils verfolgen; angefangen vom Dreirad über antike Rennsportwagen bis hin zu modernen Flitzern wie Lamborghini, Aston Martin oder Ferrari. Mehr als 3.000 Ausstellungsobjekte werden dem Besucher eindrucksvoll auf einer Gesamtfläche von 40.000 Quadratmetern präsentiert. Weiterhin gibt es ein Planetarium, ein Kino und das Hans-Erni-Haus; eine Ausstellung dieses bekannten Schweizer Künstlers. Etwas ganz Besonderes im Verkehrshaus ist die so genannte Swiss Arena; eine detailgetreue Luftaufnahme der Schweiz auf einer Größe von 200 m², welche sogar von den Besuchern - allerdings nur mit Filzpantoffeln - begehbar ist. Das Kombiticket berechtigt den Besucher zum Eintritt in das Museum und in das Kino und kostet für Erwachsene 32 und für Jugendliche bis 16 Jahre 21 Schweizer Franken. Das Museum ist in den Sommermonaten täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

4.) Eiger-Nordwand

Eiger-Nordwand in der SchweizDie Eiger-Nordwand, Teil des Berges Eiger; eines 3.970 Meter hohen Berges in den Berner Alpen, ist leider vor allem durch ihre dramatischen Besteigungsversuche bekannt geworden. Die 1.650 Meter hohe Wand zählt zu den schwierigsten Wänden der Alpen und stellt an Kletterer eine besondere Herausforderung, zumal auch die Gefährdung durch Steinschlag und Lawinen hier besonders hoch ist. Mittlerweile gibt es hier 33 verschiedene, durchgängig als äußerst schwierig eingestufte, Routen. Die Erstbegehung der Eiger Nordwand erfolgte im Jahre 1932 durch die beiden Schweizern Hans Lauper und Alfred Zürcher. Diese benötigten für den Aufstieg noch mehr als drei Tage; heute liegt der Rekord bei 2 Stunden und 48 Minuten. Jedes Jahr besteigen etwa 115 Alpinisten die Eiger-Nordwand; jedoch sind seit dem Erstaufstieg seit dem Jahre 1938 auch über 60 Todefälle zu verzeichnen.

5.) Bellevue in Zürich

Das Bellevue ist ein zentraler Platz im Herzen der Stadt Zürich, der häufig Schauplatz für unterschiedliche Aufführungen und Feste ist. Jedes Jahr im Mai gastiert hier beispielsweise der berühmte Zirkus Knie; im Sommer wiederum finden kirmesähnliche Feste mit Riesenrad und anderen Fahrgeschäften statt. Direkt am Platz befinden sich traditionsreiche Lokale sowie das berühmte Opernhaus von Zürich. Dieses im Jahre 18941 eröffnete Bauwerk bietet Platz für 1.100 Personen. Ein eigenes Ballett-Ensemble führt hier regelmäßig Vorführungen wie "Romeo und Julia", "Ein Sommernachtstraum" oder "Nussknacker" auf.

6.) Eisgrotte auf dem Mittelallalin

Die Eisgrotte auf Allalin ist mit einer Größe von 5.500 Kubikmetern die größte Eisgrotte weltweit. Dieser Eispavillon befindet sich auf einer Höhe von 3.500 Metern und ist bequem mit der Metro Alpin; der höchsten unterirdischen Seilbahn weltweit, zu erreichen. Von der Bahnstation aus führt ein circa 70 Meter langer Zugangsstollen in den Eispavillon, welcher etwa 10 Meter unter einem Gletscher liegt. Im Eispavillon werden nahezu aller Geheimnisse der Glaziologie gelüftet: hier kann der Besucher eine Gletscherspalte von unten oder einen Gletscher von innen betrachten. Auch für die Kleinen wird es sicher nicht langweilig: Auf die Kinder wartet Pingu in seinem Iglu sowie Rutschbahnen und Gänge aus Eis. Neben dem Eispavillon befindet sich das Drehrestaurant Allalin; ebenfalls höchstgelegenes Restaurant der Welt. Die Eintrittspreise des Eispavillons betragen für Erwachsene fünf und für Kinder drei Schweizer Franken.

7.) Kronenhalle in Zürich

Die Kronenhalle in Zürich ist wohl eines der bekanntesten und gleichzeitig traditionsreichsten Restaurants der Schweiz. Im Jahre 1925 wurde das Restaurant vom Eheparr Zumsteg übernommen und ist seitdem erste Adresse und Treffpunkt für Künstler und Schauspieler. Berühmt nicht nur für seine erstklassigen Gerichte, nahm die Anzahl der hier befindlichen Bilder; welche der Sohn des Ehepaares Gustav Zumsteg ausstellte, ständig zu. Maler und Dichter gesellten sich zum Kreis der anderen Künstler. Noch heute findet man die Schönen und Reichen des Landes in der Kronenhalle, hier vor allem in der Brasserie; einem tagsüber lichtdurchfluteten und auch am Abend durch zahlreiche Kronleuchter strahlendem Saal. Doch auch der Chagall-Saal sowie die Schweizergalerie werden gerne genutzt - egal ob zum Familien- oder Geschäftsessen. In der eleganten Bar der Kronenhalle kann man erstklassige Drinks in unbeschreiblicher Atmosphere geniessen. Mit Leder bezogene Wände, Tischplatten aus Marmor und an den Wänden Gemälde von Pablo Picasso und Paul Klee: das alles macht den Charme der Kronenhallen-Bar aus.

8.) Internationales Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds

Das Uhrenmuseum in La Chaux-de-Fonds beherbergt mit etwa 3.000 Exponaten die wohl größte Uhrenausstellung der Welt. Diese sind in runden Vitrinen so platziert, dass man sie von allen Seiten her gut betrachten kann. Neben funktionellen und einzigartigen Uhren findet man auch viele Kuriositäten. Das wohl originellste Stück stammt aus dem mittelalterlichen Japan: von einem waagerecht über einer Schüssel aufgehängten Räucherstäbchen fallen kleine Kugeln ab, sobald das Räucherstäbchen brennt. Der Klang der Kugeln beim Aufprall auf dem Boden soll eine Zeiteinheit darstellen. Sehr genau kann diese Form der Zeitmessung nicht sein. Am Eingang des Museums sind verschiedene Turmuhren ausgestellt; die ersten mechanischen Uhren überhaupt. Der Rundgang setzt sich chronologisch fort. Das Ziel der Uhrmacher im Laufe der Geschichte war es, die Uhren immer kleiner und handlicher zu gestalten. So kommt man von den Turmuhren über die Standuhr zur Taschen- und Armbanduhr bis hin zur Quarz- und Atomuhr. Eine moderne Armbanduhr kann aus bis zu 150 winzigen Einzelteilen bestehen; der Besucher wird die Arbeit eines Uhrmachers nun sicher mit anderen Augen sehen. Besonders beeindruckend ist auch ein im Hof des Museums aufgestelltes Glockenspiel, welches die Zeit darstellt und im Laufe der Jahreszeiten seine Melodien und Farben ändert. Geöffnet hat das Internationale Uhrenmuseum Dienstags bis Sonntags von 10 bis 17 Uhr.

9.) Stiftsbibliothek in St.Gallen

Die Stiftsbibliothek St.Gallen ist die älteste Bibliothek der Schweiz und gleichzeitig eine der grössten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt. Das erste eigentliche Bibliotheksgebäude wurde 1551 unter Abt Diethelm Blarer erbaut; der heutige Bibliotheksraum entstand jedoch erst viel später in den Jahren 1758 bis 1759. Mehr als 2.100 Handschriften und über 1.650 Druckwerke sowie insgesamt 160.000 Bücher kann der interessierte Besucher hier besichtigen. Im Jahre 1983 wurde die Bibliothek in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Der prächtig geschmückte Büchersaal der Stiftsbibliothek gilt als bedeutendster Barockraum der Schweiz. Das Portal des Saales wird von eindrucksvollen Säulen umgeben und eine Galerie ziert die Wände des Raumes. Das wertvolle Tannen- und Nussbaumholz des Bodens darf nur mit am Eingang bereit liegenden Filzpantoffeln betreten werden. Hier befindet sich auch die sehenswerte alte ägyptische Mumie Schepenese.

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