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Sehenswürdigkeiten in Südafrika

1.) Nationalpark Kruger

Der Kruger-Nationalpark, das grösste Wildschutzgebiet in Südafrika, umfasst eine Gesamtfläche von circa 20.000 km². Er erstreckt sich vom Crocodile River im Süden bis zum Limpopo Grenzfluss im Norden. Er lässt das Herz eines jeden Naturliebhabers mit seiner beeindruckenden Flora und Fauna höher schlagen. Die Wildtiere Afrikas können hier in ihrer natürlichen Umgebung betrachtet werden. Im Park tummeln sich unter anderem Löwen, Nashörner und Elefanten, aber auch auf seltene Amphibien und Reptilien kann man treffen.
Im Park selbst gibt es zum Teil asphaltierte Strassen, auf denen der Besucher bequem unterwegs ist.
Gegründet wurde der Kruger Nationalpark bereits im Jahre 1898, um den Wildbestand zu sichern und zu schützen. Mehr als eine halbe Millionen Besucher entscheiden sich im Jahr zum Besuch des bekannten Parks. Ein Besuch des Kruger Nationalparks kann gut als Tagesausflug geplant werden; wer längere Zeit bleiben möchte, entscheidet sich meist für eine Übernachtung in einem der Rest Camps. Mehr als 4.000 Angestellte kümmern sich um die Besucher und bieten auch geführte Touren durch den Park an.
Beste Reisezeit für die ausgedehnten Tierbeobachtungen sind die Wintermonate Juni bis September, in denen es in Afrika trocken ist. Zu dieser Zeit ist das Gras im Park niedrig und die Sicht auf die Tiere wird nicht durch einen Blätterwald gestört.

2.) Tafelberg in Kapstadt

Der Tafelberg, das Wahrzeichen der afrikanischen Stadt Kapstadt, ist etwa 1.087 Meter hoch und so schon von weitem gut zu erkennen. Rund um den Tafelberg befindet sich ein etwa 6.000 Hektar großes Naturschutzgebiet, in welchem man eine noch unberührte Natur findet. Der Besucher stößt hier auf Klippen, Ströme und Wälder. Am beeindruckendsten sind jedoch die mehr als 1.400 Blumenarten, welche hier eine erstaunliche Blütenpracht präsentieren. Besonders hervorzuheben ist die Nationalblume Südafrikas, die Protea. Auch insgesamt fünf Stauseen befinden sich auf dem Tafelberg, welche eine Wanderung wert sind. Von dort aus ist es nicht weit zu dem bekannten alten Wassermuseum.
Besonders imposant erscheint der Tafelberg, wenn er seine so genannte "Tischdecke" ausbreitet: so wird hier die Wolkendecke genannt, die man an windigen Tagen über dem Berg beobachten kann.
Um auf den Tafelberg hinauf zu kommen, kann man entweder mit der Seilbahn fahren (diese fährt alle 20 Minuten) oder wandern. Es gibt viele ausgeschilderte Wanderwege, von denen einige sogar für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Die meisten Besucher entscheiden sich jedoch für einen eher steinigen Weg, welcher direkt zum höchsten Punkt des Berges, dem Maclears Beacon, führt. Auf dem knapp 3 Kilometer flachen Gipfel angekommen, bietet sich dem Urlauber ein atemberaubender Ausblick auf Kapstadt.

3.) Kap der Guten Hoffnung

Kap der guten Hoffnung in SüdafrikaDas Kap der Guten Hoffnung, an der südlichsten Spitze Afrikas gelegen, ist ein hohes und steiles Kliff mit angrenzendem Felsstrand. Eine riesige Felsenlandschaft setzt den Besucher hier in Erstaunen. Durch die Gezeiten an der Küste ragen die Felsen bei Ebbe steil aus dem Wasser, während sie bei Flut nahezu vollständig im Wasser verschwinden. Das Gebiet rund um das Kap ist zum Nationalpark erklärt wurden, welcher nur gegen Eintritt besucht werden kann. Besonders in der Hauptsaison tummeln sich hier unzählige Touristen, welche die unglaublich vielfältige Fauna des Gebietes bestaunen möchten. Die so genannte Fynbos-Landschaft ist vergleichbar mit der deutschen Heidelandschaft. An der False Bay ist Baden und sogar Angeln erlaubt.
Vom Ausgang des Parks ist man mit dem Auto nach etwa drei Kilometern am Kap der Guten Hoffnung oder man wählt die unbequemere Variante und wandert in etwa drei Stunden vom Leuchtturm aus bis zum Kap. Autofahrer sollten Obacht auf die Paviane geben, die überhaupt nicht menschenscheu sind und gerne mal Sachen stibitzen. Auf der Straße selbst kann es schon mal passieren, dass einem ein frei laufender Strauß vor das Auto läuft.
Das Kap der Guten Hoffnung wurde bereits im Jahre 1488 auch als Kap der Stürme bezeichnet und tatsächlich ist das Wetter hier sehr windig.

4.) Robben Island

Robben Island, welches bis zum Jahre 1996 als Gefängnis genutzt wurde, ist vor allem durch Nelson Mandela, dem Fridens-Politiker Südafrikas schlechthin, bekannt geworden. Dieser verbrachte hier 27 Jahre in Haft, ohne dessen Widerstandskraft brechen zu können. Seine Haftzeit nutzte er für Studienzwecke und versuchte auch seine Mithäftlinge von der Notwendigkeit der Fortbildung zu überzeugen. Hauptsächlich politische Häftlinge wurden hier untergebracht. Ein Ausbruch aus dem Gefängnis war aufgrund der Insellage nahezu unmöglich. Häftlinge, die einen Fluchtversuch starteten, ertranken meist. Mitte der 90iger Jahre wurde die ehemalige Gefängnisinsel zu einem Nationaldenkmal umgebaut, in dem heute ein Museum untergebracht ist. Die Führer sind ausschliesslich ehemalige Häftlinge. Zu erreichen ist die Insel, welche 1999 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufegnommen wurde, in einer halbstündigen Katamaranüberfahrt. Nach Besichtigung des Museums ist eine Busfahrt zum nahe gelegenen Steinbruch möglich, in welchem die Häftlinge in der gleißenden Sonne arbeiten mußten.
Auf dem Eiland findet man eine interessante Tierwelt, unter anderem Antilopen, Springböcke, Seehunde und Pinguine. Auch die größte Möwenkolonie des südlichen Afrika befindet sich auf der Insel.

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