Home - TOP 10 Sehenswürdigkeiten

Die TOP TEN der Sehenswürdigkeiten weltweit

Brandenburger Tor in Berlin

Einst führte die Strasse „Unter den Linden“ ins Land Brandenburg, dahin, wo heute der Tiergarten beginnt, und diente den preußischen Königen als profaner Reitweg zu Jagdausflügen. Bereits 1734 entstand im Rahmen der Zollmauer zu Brandenburg das erste Stadttor an dieser Stelle, doch weit aus weniger Aufsehen erregend als das heutige. Das Brandenburger Tor, so wie heute allen bekannt, entstand im Auftrag Friedrich Wilhelm II. und wurde in den Jahren 1788 bis 1791 nach Entwürfen und unter Aufsicht des Architekten Langhans erbaut. Seit jener Zeit avancierte das Brandenburger Tor, mit der geflügelten Siegesgöttin Nike als Wagenlenkerin einer Quadriga, zum Wahrzeichen der Stadt. Das letzte der vollständig erhaltenen Berliner Stadttore wuchs in der wechselhaften Geschichte Berlins und Deutschlands jedoch auch zum symbolträchtigsten Bauwerk Deutschlands überhaupt. In den Jahrzehnten der Spaltung Deutschlands wurde der gesamte Torbereich zum Grenz-Sperrgebiet ernannt und war somit niemandem mehr zugänglich. Heute gehört es wieder zum Stadtbild und verbindet wie einst die Stadtbezirke Mitte und Tiergarten. Für den motorisierten Verkehr aus Bauschutzgründen gesperrt, bietet es jedoch Spaziergängern wieder viel Raum, das historische Bauwerk zu genießen. Seit 1994 befindet sich im nördlichen Torhaus ein „Raum der Stille“, der Berliner und Besucher zu einem Moment der Besinnlichkeit in absoluter Ruhe einlädt.

Eiffelturm in Paris

Obgleich er schon im Jahre 1889 eröffnet wurde und seit jeher mehr als 200 Millionen ihn bestiegen haben, hat der Eiffelturm weder an seiner Popularität, noch Beliebtheit verloren. Vielmehr ist diese Sehenswürdigkeit auch heutzutage der Wahrzeichen der Hauptstadt Paris.
Am Anfang seiner Geschichte hingegen wurde der Eiffelturm als ein misslungenes Werk des Bauherren Gustave Eiffel gehandelt. Dennoch wurde er in den Jahren 1887 bis 1889 anlässlich der industriellen Revolution in Frankreich erbaut.
Heutzutage hingegen wird das Wahrzeichen der Stadt nicht nur als Fernseh- und Aussichtsturm verwendet, sondern erwies sich zudem als wahrhaftige Urlaubsattraktion. Des Weiteren weist der Eiffelturm drei Plattformen auf, die für jeden Besucher oder Touristen der Stadt zugänglich sind. Hierbei können jeweils die ersten zwei Plattformen zu Fuß bestiegen werden, während für den Aufstieg eine Gebühr von vier Euro anfällt. Aber auch Menschen mit körperlicher Behinderung haben die Möglichkeit, die Plattformen mittels eines Aufzuges zu erreichen.

Big Ben in London

Wenn man an die Hauptstadt Englands denkt, fällt einem unweigerlich sofort der knapp 100 Meter hohe Uhrturm ein, welcher für gewöhnlich fälschlich als Big Ben bezeichnet wird - denn eigentlich heisst das Wahrzeichen Londons "The Clock Tower". Als Big Ben wird streng genommen nur die im Turm befindliche, über 13 Tonnen wiegende, Glocke bezeichnet. Diese läutet für gewöhlich alle 15 Minuten und kommt dieser Aufgabe seit 1848 - dem Jahr in dem der Uhrturm in Betrieb genommen wurde - in äußerst zuverlässiger Art und Weise nach.
Die bekannte Sehenswürdigkeit ist sehr zentral im Stadtteil Westminster neben dem Parlament - dem so genannten "Palace of Parliament" - gelegen. Der eigentliche Uhrturn besteht aus fünf unterschiedlich großen Glocken, wobei jene, der der "The Clock Tower" seine Bekanntheit verdankt, die schwerste und größte ist.
Für Interessierte empfiehlt es sich, den Turm bei Nacht zu besuchen, da er zu dieser Zeit dank künstlicher, gold-gelber Beleuchtung in dem, für diese Sehenswürdigkeit typischen, Glanz erstrahlt. Doch die aufwendige Lichttechnik des Big Bens war ursprünglich nicht für Urlauber, sondern für das Volk gedacht. Nachdem das Wahrzeichen baulich mit dem Parlament verbunden ist, informiert er die Passanten bis heute mittels einer hell leuchtenden Lampe, wenn gerade eine Parlamentssitzung statt findet.

Golden Gate Bridge in San Francisco

Golden Gate Bridge in San FranciscoDie Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen der kalifornischen Metropole San Francisco und war über viele Jahre lang die längste Hängebrücke der Welt. Sie wurde im Jahr 1937 nach vierjähriger Bauzeit mit einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern und einer Breite von 27,5 Metern eingeweiht. Die Brücke umfasst sechs Fahrbahnen und schwebt bisweilen auf etwa 70 Metern je nach Wasserstand. Die stählernen Seile, die die Brücke halten und stabilisieren haben einen Durchmesser von knapp einem Meter und erstrecken sich insgesamt über 2,3 Kilometer. Würde man die einzelnen Stahldrähte aneinanderlegen, ergäbe das eine Gesamtlänge von 129.000 Kilometern. Das Gesamtgewicht der Golden Gate Bridge beträgt 887.000 Tonnen.

Den Titel als längste Hängebrücke der Welt trug die Golden Gate Bridge bis 1964, bevor sie von der Verrazano Narrows Bridge in New York abgelöst wurde. Doch noch heute ist sie Teil der Top Ten der längsten Hängebrücken weltweit. Täglich passieren etwa 150.000 Autos die Brücke. Da es stadteinwärts eine Brückenmaut von 5 US-Dollar pro Wagen (ab drei Insassen wird diese werktags von 5 bis 9 und 16 bis 18 Uhr erlassen) gibt, konnten die Baukosten von 37 Millionen US-Dollar bis 1971 wieder eingeholt werden. Neben dem Auto kann man die Golden Gate Bridge aber auch zu Fuß oder per Fahrrad überqueren.

Freiheitsstatue in New York

Wer von New York hört, dem fällt sofort ein Wahrzeichen ein: die Freiheitsstatue, von den Einwohnern liebevoll „Miss Liberty“ genannt. Sie war 1866 ein Geschenk Frankreichs an die noch jungen USA und wurde als Zeichen der Freiheit und der Hoffnung auf Ellis Island vor New York errichtet. Die Freiheitsstatue steckt ihre rechte Hand empor, in ihr eine Fackel mit goldener Flamme, während sie in ihrer Linken eine Steintafel hält, in der das Datum der Unabhängigkeitserklärung eingemeisselt wurde, der 4. Juli 1776.

Entworfen wurde dieses Meisterwerk vom französischen Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi (1834-1904), der sie schließlich gemeinsam mit Gustave Eiffel (1832-1923), dem Erbauer des berühmten Eiffelturms, konstruierte. Zusammen mit dem Steinsockel, auf dem sie thront, erreicht die Statue of Liberty eine Höhe von insgesamt 102 Metern und hat ein Gewicht von mehr als 250 Tonnen. Um auf die Aussichtsplattform in ihrer Krone zu gelangen, muss man die Hälfte der 22 Stockwerke zu Fuß erklettern, der Lift fährt nur bis in die 10. Etage. Doch für diese Anstrengungen entschädigt der überwältigende Blick über die Skyline Manhattans. Da die Freiheitsstatue auf einer Insel errichtet wurde, ist sie nur per Boot erreichbar, tagsüber legen zahlreiche Fähren von der Südspitze Manhattans in Richtung Ellis Island ab. Auf der Fahrt zur Insel erfährt der Tourist historische Informationen zu Ellis Island, da diese Insel jeder USA-Einwanderer durchlaufen musste. Wegen vieler tragischer Schicksale wurde sie auch Isle of Tears genannt, die Insel der Tränen.

Nach den schrecklichen Ereignissen des 11. September 2001 wurde die Freiheitsstatue vorübergehend für den Tourismus geschlossen, seit 2004 jedoch wurde sie für Urlauber mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wieder freigegeben. Dies gilt jedoch nicht für die Aussichtsplattform in der Krone, die weiterhin gesperrt bleibt.

Zuckerhut in Rio de Janeiro

Eines der Wahrzeichen der brasilianischen Millionenstadt Rio de Janeiro ist der „Zuckerhut“. Dieser Berg wurde bereits von den indianischen Ureinwohnern „Pan da suka“, Zuckerbrot, genannt. Die später hier lebenden Portugiesen verstanden dies als „Pão de Açucar“, wohl auch deshalb, weil die Form des Berges sie in der Tat an einen Zuckerhut erinnerte. Der „Zuckerhut“ ist ein 395 m hoher Bergfelsen aus Granit und liegt an der Bucht von Guanabara. Der Besucher gelangt mit einer Seilbahn, die bereits im James Bond Film „Moonraker“ mit Roger Moore als Kulisse diente, auf den Berg. Die gläsernen Kabinen ermöglichen einen herrlichen Rund- und Ausblick. Die Drahtseilbahn wurde in den Jahren 1912 und 1913 gebaut und ist mit dem Zwischenstopp auf dem Morro da Urca in zwei Streckenabschnitte unterteilt. Die Talstation der Seilbahn befindet sich am Strand von Praia Vermelha. Die Seilbahn ist jeden Tag zwischen 08.00 Uhr und 20.00 Uhr in Betrieb, und der Preis für ein Hin- und Rückticket beträgt rund 20 Euro. Besonders beeindruckend ist es, einen Sonnenuntergang vom Gipfel des Zuckerhutes aus zu beobachten, wenn Rio de Janeiro in rötliches Licht getaucht wird.
Die Drahtseile ermunterten bisher einige Artisten zu waghalsigen Abenteuern. So befuhr 1967 ein Motorradfahrer aus Deutschland die Seile, auf denen zehn Jahre später dann ein amerikanischer Seiltänzer zum Gipfel hinauf balancierte.

Cheops-Pyramide

Die mit 146 Metern höchste Pyramide der Welt wurde dem Pharao Chufu – besser bekannt unter seinem griechischen Namen Cheops – geweiht. Das Bauwerk gilt, gemeinsam mit den beiden anderen Pyramiden von Gizeh, als letztes Weltwunder der Antike und befindet sich unweit der ägyptischen Hauptstadt Kairo. Die präzise Bauweise in alle vier Himmelsrichtungen erstaunt Archäologen und Besucher gleichermaßen. Die drei Grabkammern im Innern des über 6 Mio. Tonnen schweren Monuments sind einzigartig, denn andere Pyramiden sind lediglich mit einem Totenraum ausgestattet.

Das Denkmal war in früherer Zeit gänzlich mit weißem Sandstein verkleidet, doch sind diese Blöcke im Laufe der Jahrtausende herausgebrochen. Die prachtvoll polierte Spitze der neben der Cheops-Pyramide liegenden Pyramide des Chephren ist hingegen bis heute erhalten und vermittelt einen guten Eindruck von dem luxuriösen Anblick der drei Grabmäler. Da die Chephren-Pyramide außerdem auf einem höheren Felsen errichtet wurde, erscheint sie größer als das Cheops-Monument. Die Mykerinos-Pyramide hingegen ist mit einer Höhe von 65 Metern entschieden kleiner als ihre beiden Schwestern.

Taj Mahal in Agra

Das Taj Mahal in Agra, im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, ist eine islamische architektonische Meisterleistung. Nach der Überlieferung haben etwa 20.000 Handwerker dieses palastartige Grabmal aus Marmor von 1631 bis zu seiner Fertigstellung um 1648-1653 erbaut.
Den Auftrag zum Bau dieses Grabmals gab der Maharadscha Shah Jahan im Jahr 1631, der seiner bei der Geburt des 14. Kindes gestorbenen Hauptfrau Mumtaz Mahal ein würdiges Denkmal erschaffen wollte. Die Trauer über den Tod seiner geliebten Frau war so groß, dass er ihr mit dem Taj Mahal ein einzigartiges Grabmal aus rotem Sandstein und Marmor, verziert mit kostbaren Edelsteinen und Halbedelsteinen, in einem irdischen Paradies errichtete.
Erbaut wurde das Taj Mahal mit den 4 Minaretten auf einer 100 x 100 m großen Marmorplatte. Das Grabmal ist umgeben von einem 18 Hektar großen Garten, mit einem länglichen Wasserbecken im Mittelpunkt, worin sich das majestätische Taj Mahal widerspiegelt. Sehr beeindruckend ist das Farbenspiel des Tah Mahals im Licht der aufgehenden Sonne.
In der zu Stein gewordenen Liebeserklärung wurde der Maharadscha Shah Jahan nach seinem Tod im Jahr 1666 neben seiner geliebten Frau Mumtaz beigesetzt. 1983 wurde das Taj Mahal von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und ist heute ein weltweit bekannter Touristenmagnet.

Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist wohl die bekannteste und meistbesuchte Sehenswürdigkeit in China. Das 6.350 Kilometer lange und durchschnittlich sechs Meter breite Bauwerk ist das größte von Menschenhand geschaffene Bauwerk und sogar vom Weltall aus zu sehen. Die Höhe der Mauer variiert und beträgt an einigen Stellen vier, an anderen Stellen wiederum bis zu sechzehn Meter. Die Chinesische Mauer besteht aus mehreren, teilweise nicht zusammenhängenden Abschnitten unterschiedlichen Alters. In den Touristenzentren ist die Chinesische Mauer teilweise sehr gut erhalten, während sie an anderen Abschnitten in einem teilweise sehr maroden Zustand ist. Die Chinesische Mauer entstand zum Schutz vor Feinden. Den Beginn des Baues kann man im Jahr 214 v. Chr. suchen; hier ließ der erste chinesische Kaiser, Qin Shihuangdi, Schutzwälle errichten und der Grundstein für die Chinesische Mauer war gelegt. Im Lauf der Jahrtausende wurde immer weiter an der Mauer gebaut; ihre heutige Form erhielt sie in der Ming-Dynastie. Im Jahre 1987 wurde auch dieses Bauwerk in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Ayers Rock

Ayers Rock in AustralienIm Northern Territory gelegen befindet sich der Ayers Rock, eines der Wahrzeichen Australiens. Der vor etwa 600 Millionen Jahren entstandene zweitgrößte Monolith der Erde erhebt sich als Inselberg aus Sandstein in der zentralaustralischen Wüste mit einer Höhe von 869 Metern. Er ist rund 3 Kilometer lang, 2 Kilometer breit und hat einen Umfang von etwa 10 Kilometern.

Die Aborigines nennen ihr Heiligtum „Uluru“. Der Berg ist ein wichtiges Zeichen ihres Kampfes um Landrechte und Überleben ihrer Kultur. Der Sage nach ist der rote Berg die Regenbogenschlange, die zusammen mit den Ahnen die Welt erschuf, um sich dann zusammenzurollen und zu versteinern.

Nach Ansicht der Aborigines darf der Heilige Berg nicht bestiegen werden, dennoch dulden sie es, dass jährlich viele Touristen diesen Wunsch missachten. Die Besteigung des Uluru ist bei den dortigen Temperaturen sehr beschwerlich. Rasch umschlagendes Wetter bergen bei Auf- wie auch Abstieg extreme Gefahren in sich. Es gab bereits mehrere Unfälle mit Todesfolge. Bei extremer Windstärke ist ein Besteigen sogar ausdrücklich verboten. Ebenso verboten ist es, gekennzeichnete heilige Stätten am Fuße des Berges zu fotografieren. Ein Nichtbeachten zieht hohe Geldstrafen nach sich. Wenn die Sonne im Outback versinkt, erstrahlt der Ayers Rock in seinem typischen, intensiven, magischen Rot.