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Sehenswürdigkeiten in Tschechien

1.) Wenzelsplatz in Prag

Der Wenzelsplatz in Prag zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Tschechien. Zahlreiche wichtige geschichtliche Ereignisse fanden hier am Wenzelsplatz statt. Heute befinden sich renommierte Hotels, Cafes, Restaurants und Boutiquen in den wunderschönen Jugendstilhäusern am Platz. Obwohl der Name auf einen Platz hindeutet, handelt es sich um einen ca. 700 Meter langen und gut 50 Meter breiten Boulevard, der zugleich das Haupteinkaufszentrum der Hauptstadt Prag ist. Seinen Namen erhielt der Wenzelsplatz vom Nationalheiligen, dem Heiligen Wenzel von Böhmen. Eine Reiterstatue thront noch heute hoch über dem Platz und verweist auf die Revolution im Jahre 1848. Das wohl beeindruckendste Gebäude am Platz ist das Nationalmuseum, das im Jahre 1890 erbaut wurde. Aufgrund der Lage inmitten der Stadt wurde der Wenzelsplatz oft Austragungsort von Demonstrationen und spiegelt so die wechselvolle Geschichte des ganzen Landes wieder. Heute hört man im Stimmengewirr, alle Sprachen dieser Welt, denn zahlreiche Touristen besuchen den Wenzelsplatz in Prag Tag für Tag. Von der U-Bahn Station Mustek aus erreicht man die prachtvolle und beliebte Einkaufsstraße innerhalb kürzester Zeit. Auch am Abend ist der Wenzelsplatz ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Die wichtigen Gebäude werden angestrahlt und erzeugen so ein romantisches Flair.

2.) Altstädter Ring

Der Altstädter Ring bezeichnet den 9000m² großen Marktplatz in der Altstadt von Prag. Er ist Tag für Tag Treffpunkt von Einheimischen und Touristen gleichermaßen, da das Flair des Altstädter Ringes einfach beeindruckend ist. Das Altstädter Rathaus, die Teynkirche, das Palais Kinsky, die Hussitenkirche St.Niklas und das Haus zur Steinernen Glocke sind die bedeutendsten Gebäude des Marktplatzes. Zudem sind die Bauwerke am Rande des Platzes auf romanischen und gotischen Mauern mit Rokokohäusern oder Renaissancebauwerken zu bewundern. Die Hussitenkirche St.Niklas ist sehr groß und mit zwei Türmen schon von weitem sichtbar. Gleich neben dieser Barockkirche befindet sich das Geburtshaus von Franz Kafka. Die Nordostseite wird von einem weiterem Prachtbau beherrscht. Die Rokokofassade des Palais Kinsky ist besonders sehenswert. Viele Turmspitzen prägen das Bild der Teynkirche. Diese hebt sich vor allem durch die Größe und dem Baustil von den anderen Gebäuden des Altstädter Ringes ab. Als historisches Zentrum wurde der Altstädter Ring oft auch Austragungsort von Demonstrationen und Kundgebungen. Heute kann man das Flair in einem der unzähligen Straßencafes erleben. Am besten erreicht man den Altstädter Ring mit der U-Bahn über die Station Staromestská.

3.) Marktplatz in Telc

Wenn man die Straße zwischen Brünn und Budweis passiert, kommt man an dem idyllischen Städtchen Telc vorbei. Am besten man lässt das Auto stehen, um die historische Perle Tschechiens auf dem Marktplatz kennen zu lernen. Der Ort Telc wurde bereits im Jahr 1099 gegründet und auch der Marktplatz wird im späten 12. Jahrhundert als Brauereiststandort und Salzverkaufstätte erwähnt. Da der Marktplatz heute noch sehr gut erhalten ist, von wunderschönen Fischteichen umgeben, wurde er von der UNESCO als Weltkullturerbe anerkannt. Der große Marktplatz verströmt den Reichtum vergangener Zeiten und die eher südeuropäisch anmutenden Häuser versprühen einen ganz eigenen Charme. Die Häuserfront im Renaissance und Barockstil ist seit der Gründung der Stadt bis heute erhalten geblieben. Ebenso die Steinfutter Tore, die sich vor jedem Haus befinden. Der Arkadengang, die Brunnenfigur und der Teich in dem sich das angrenzende Schloss Telc spiegelt prägen den Marktplatz entscheidend mit. Alle zusammen bilden die heutige historische Altstadt. In den Straßencafes am Platz kann man das gute tschechische Bier oder einen Espresso genießen.

4.) Kutná Hora

Kutná Hora ist ein beliebtes Ausflugsziel in Tschechien. Die Stadt befindet sich etwa 70 km von der Hauptstadt Prag entfernt. Besonders sehenswert ist die Altstadt von Kutná Hora. Zahlreiche Sakralbauten, darunter die Kirche des Heiligen Jakob und der Heiligen, der Dom der Heiligen Barbara, die Kirche des Heiligen Johannes von Nepumuk und die Kirche des Herzens Gottes. Neben den Sakralbauten prägen auch einige Profanbauten das Stadtbild. Die Burg von Kutná Hora wurde 1312 erbaut und dient heute als Museum und als Eingang in das Schaubergwerk. Hier wird zudem das Original der legendären Ratsherrntafeln aufbewahrt. Der Welsche Hof ist ebenfalls ein beliebtes Ziel. Er entstand im 13. Jahrhundert und ist als Prägestelle des Prager Groschen bekannt. Der ehemalige Reichtum kann im ehemaligen Bürgerhaus „Steinernes Haus“ bewundert werden. Die Altstadt steht seit 1995 auf der UNESCO Weltkulturerbeliste. Im Stadtteil Sedlec befindet sich das ehemalige Zisterzienskloster und heutige Kathedrale Mariä Himmelfahrt. Ebenfalls in Sedlec befindet sich die Knochenkirche. Aus gut 40.000 Gebeinen wurde die kleine Kapelle in filigraner Arbeit geschmückt.

5.) Karlsbrücke

Karlsbrücke in Prag Die Karlsbrücke gilt als eines der Wahrzeichen der Hauptstadt von Tschechien, Prag. Sie verbindet die Altstadt von Prag mit der Kleinseite. Sie ist eine der ältesten Steinbrücke von ganz Europa. Die Geschichte der Karlsbrücke geht in das Jahr 1357 zurück. Kaiser Karl, der Vierte ließ die Karlsbrücke erbauen, nachdem die alte romanische Judithbrücke von einer Flut zerstört wurden ist. Peter Parler, der Architekt, erschuf die Karlsbrücke und den Altstädter Brückenturm. Die Länge beläuft sich auf 516 Meter und die Breite liegt bei 10 Metern. Da die Karlsbrücke eine Bogenbrücke, nach Regensburger Vorbild werden sollte, errichtete der Architekt insgesamt 16 Bögen innerhalb der Brücke.
Viele wichtige historische Geschehnisse hat die Karlsbrücke überstanden bzw. „miterlebt“, mehrere Pfeiler wurden z.b. im Dreißigjährigen Krieg zerstört, heute befindet sich die Brücke jedoch in einem sehr guten Zustand. Bis 2011 soll die Restauration abgeschlossen sein, derzeit ist die Brücke nur für Fußgänger frei gegeben. 30 Heiligenstatuen wurden im 17.Jahrhundert errichtet, die wichtige Patrone und Heilige darstellen sollten. Die bekannteste Statue ist die, des Heiligen Johannes von Nepumuk, der der Legende nach 1933 ertränkt wurden sein soll.

6.) Burg Karlstein

Die Burg Karlstein ist eine der beliebtesten Burgen von Böhmen und daher Jahr für Jahr Ziel tausender Touristen. Sie befindet sich gut 30 km südwestlich von Prag. Die Burg Karlstein ist eine hochgotische Burg, die vom römischen Kaiser Karl, dem Vierten erbaut wurde. Im Jahre 1348 wurde sie gegründet und auch heute noch nimmt sie eine Ausnahmestellung innerhalb der böhmischen Burgen ein. Heilige Reliquien, königliche Schätze und wichtige Kunstsammlungen wurden in der Burg Karlstein aufbewahrt. Besucher, die die Burg bei einem Burgrundgang kennen lernen möchten haben die Wahl zwischen zwei geführten Besichtigungen. Während des kleinen Burgrundganges, der ungefähr 50 Minuten dauert, können die Besucher Einblicke in das historische Interieur des Kaiserlichen Palastes und der unteren Stockwerke mitsamt des Rittersaals gewinnen. In der Sommersaison wird eine zweite Besichtigungsrunde angeboten, die gut 2 Stunden dauert. Dazu wird die Kreuzkapelle, der Große Turm und die Marienkirche für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Auf dem Burghof und im Uhrturm können Souvenirs gekauft werden.Sehr beliebt sind auch kulturelle Veranstaltungen auf der Burg Karlstein, z.b Frühlingsfeste oder die berühmte Weinlese.

7.) Krummau

Krummau in TschechienKrummau ist eine UNESCO geschützte Weltkulturerbestadt im Böhmerwald. Viele Menschen denken bei dem Stichwort Böhmen an Knödel und Schwarzbier, dabei hat Krummau bzw. Cesky Krumlov viel mehr zu bieten. Wobei das typische Essen natürlich in den Restaurants der Stadt sehr zu empfehlen ist. Die Vielzahl interessanter Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele, die Krummau die Beinamen „ Perle des Böhmerwaldes“ oder „Venedig der Moldau“ eingebracht haben sollten auf dem Programm jeder Böhmenreise stehen. Die Geschichte des Landes hat es gut gemeint mit dem Ort, denn Adlige und Geistliche haben das heutige Stadtbild entscheidend mitgeprägt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen die Mantelbrücke aus der 1.Hälfte des 18.Jahrhunderts, das 1580 erbaute Renaissance Rathaus, die Mariannische Pestsäule, das wunderschöne Schloss, der barocke Schlossgarten und der Turm von 1257. Kirchliche Bauwerke, die lohnenswerte Ziele sind, heißen St. Veitskirche, Kreuzberg, das ehemalige Minoritenkloster und die aufgelöste Jodokuskirche. Neben historisch interessierten Menschen werden sich auch kulturell begeisterte Menschen in Krummau sehr wohl fühlen, denn im Heimatmuseum, im Egon Schiele Art Centrum, im Puppenkabinett und im Wachsfigurenkabinett gibt es viel zu entdecken. Selbst für Kinder bietet Krummau zahlreiche Freizeitaktivitäten an. Der Bärengraben vor dem Schloss und die bereits erwähnten Puppen- und Wachsfigurenkabinette sind sehr kinderfreundliche Stationen in Krummau.

8.) Burg Rabí

Die Burg Rabi bezeichnet eine spätgotische Burgruine, die sich in Okres Klatovy befindet. Die Burg Rabi ist die größte Burgruine von ganz Tschechien und eine der ältesten Festungsanlagen des Landes. Die Höhenburg wurde wahrscheinlich im 12.Jahrhundert vom Grafen von Bogen erbaut. Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde die Burg Rabi im Jahr 1380. Zahlreiche Bewohner haben ihre Spuren im Burggelände hinterlassen. Das Geschlecht der Riesenberger, König Wenzel und Wilhem von Rosenberg zählen zu den bekanntesten Eigentümern, bevor die Burg unter Kaiser Ferdinand III. und Kaiser Leopold I. immer mehr zugrunde ging. Stark beschädigt wurde die Burg Rabi während des Dreißigjährigen Krieges. Nach und Nach erfolgte die Restauration, die schließlich 1985 abgeschlossen wurde. Im Jahre 1978 wurde die Burg Rabi zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Heute kann man im Burgmuseum Hrad Rabi eine Ausstellung von gotischen Fliesen und interessanten archäologischen Funden besichtigen. Die Möglichkeit zur Besichtigung besteht für den historischen Wohnturm, die gut erhaltenen Stallungen und der Festungsanlagen. Die Geschichte und die Architektur kann auf Wunsch von einem ortskundigen Führer erklärt werden.

9.) Hazmburk

Hazmburk, auch unter dem deutschen Namen Hasenburg bekannt, ist ein von weitem sichtbarer Berg im Böhmischen Mittelgebirge. Auf dem Berg befindet sich das Wahrzeichen aller Böhmischen Mittelgebirge, die gotische Burg Hazmburk. Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Burg von den Herren von Lichtenburg erbaut. Um einen günstigen Ausgangspunkt für einen Aufstieg zu erhalten, sollte man den Ort Klapy wählen. Von hier aus führen Wanderwege, die gelb markiert sind, direkt bis zum Gipfel. Mit der Bahn kann man auf der Strecke Lovosice-Louny an der Haltestelle Slatina pod Hazmburkem aussteigen. Blau markierte Wanderwege führen von hier aus bis zum Gipfel. Die Aussicht und das Flair der Burg werden alle Mühe und Anstrengung vergessen lassen und in ewiger Erinnerung bleiben.

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