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Sehenswürdigkeiten in den USA

1.) Empire State Building in New York

Die Adresse eines der berühmtesten Wolkenkratzer von New York lautet 5th Avenue Ecke 35th Street. Mit seiner Höhe von 443 Metern (inklusive der Antenne) gehört es zu den höchsten Gebäuden der Welt und besitzt 102 Stockwerke. Über 70 Fahrstühle sind tagtäglich in Betrieb und transportieren etwa 3 Millionen Touristen pro Jahr. Die Baukosten betrugen Anfang der 1930er Jahre um die 41 Millionen US-Dollar. Nach der Fertigstellung im Jahre 1931 war das Empire State Building, welches hauptsächlich aus einer Stahlkonstruktion besteht, über 40 Jahre lang das höchste Gebäude der Welt, bis es vom World Trade Center abgelöst wurde. Im Obersten Stockwerk des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform in insgesamt 373 Metern Höhe, eine weitere befindet sich wenige Meter unterhalb in der 86. Etage.

Das Empire State Building diente schon für zahllose Hollywood-Filme als Kulisse. Der wohl bekannteste davon dürfte der Klassiker „King Kong und die weiße Frau“ von 1933 sein. Doch auch neuere Filme wie beispielsweise „Independence Day“ (1996) verliehen diesem Wolkenkratzer eine wichtige Rolle. Jede Nacht wird die Spitze des Wolkenkratzers mit weißem Licht bestrahlt, an Feiertagen entsprechend dem Anlass mit farbigem Licht.

2.) Kapitol in Washington

Das Kapitol in Washington, D.C., der Hauptstadt der Vereinigten Staaten ist das Symbol für Demokratie der Freien Welt. Hier sitzt der Senat und das Repräsentantenhaus bereits seit mehr als 200 Jahren. Erbaut wurde es in der Zeit von 1793 bis 1800 und musste in seiner langen Geschichte schon einige Um- und Anbauten erleben. Architektonisch erinnert der weiße Kuppelbau sehr an das antike Griechenland und Rom, deutlich erkennbar an den zahlreichen Säule, die als Stützen für die Kuppel dienen. Mit einer Länge von 230 Metern und einer Breite von etwas mehr als 100 Metern beherbergt das Kapitol 540 Räume, die sich auf insgesamt fünf Stockwerke verteilen. In seinem Inneren, der Mitte des Kapitols, befindet sich der berühmte Kuppelsaal, der dank seiner öffentlichen Zugänglichkeit jährlich zahlreich von Touristen besucht wird. Der Eintritt ist kostenlos, als Eintrittskarte dient lediglich der Reisepass. Ebenfalls ist es möglich, an den Sitzungen des Repräsentantenhauses teilzunehmen.

Den lohnenswertesten Blick auf den US-Kongress hat man vom Westen der National Mall, an dessen Kopfseite sich das Kapitol befindet, aus. Das Gebäude bildet zudem den Mittelpunkt der Stadt, wobei die Capitolstreet die Nord-Süd-Achse bildet und die Mall zusammen mit der East Capitolstreet die Ost-West-Achse repräsentiert. Geöffnet ist das Kapitol montags bis samstags, jedoch nicht am Erntedankfest und am 25. Dezember.

3.) Nationalpark Yellowstone

Mit der Gründung des Yellowstone-Nationalparks im US-Bundesstaat Wyoming 1872 begann die weltweite Geschichte der Nationalparks. Mit einer Fläche von beinahe 9.000 Quadratkilometern ist er einer der größten und gleichzeitig der vielfältigste und bekannteste Nationalpark in den USA. Der Park liegt geografisch in den mittleren Rocky Mountains auf einer Höhe zwischen 2.100 und 2.500 Metern. Seine große geologische Besonderheit und ein Grund für seine Berühmtheit ist seine Lage auf einem so genannten Hot Spot, einer lokal begrenzten Aufschmelzungszone der Erdkruste. Deutlichste Zeugnisse dieses Umstandes sind die zahlreichen schwefelhaltigen Geysire, Hot Springs, Fumarolen und gelegentlich auftretenden Erdstöße.

Für Touristen und Wanderer besonders sehenswert sind die großen Wasserfälle des Yellowstone Rivers im Grand Canyon of Yellowstone. Doch auch die vielen kleinen Seen und der für seine hohe Lage erstaunlich große Yellowstone Lake sind beliebte Anziehungspunkte für ausgedehnte Wandertouren. Bei Anglern sehr beliebt sind die zahlreichen Bäche voller Forellen, die die Hochebenen, die weiten Täler und auch die tiefen Schluchten durchqueren.

Wandern ist im Yellowstone-Nationalpark genauso möglich wie Tagesausritte, Bootstouren, Angelausflüge und Wintersport. Der Park verfügt über ein ausgedehntes Wandernetz von isgesamt über 1,500 km Länge. Will man im Park übernachten oder ein Lagerfeuer entzünden, so kann man eine kostenlose Bewilligung einholen. Für geplante Tagesausritte können an zahlreichen Stellen am Rande des Parks ,wie dem Tower-Roosevelt, Pferde gemietet werden. Es gibt auch unzählige Angebote an geführten Reittouren, bei denen zudem die gesamte erforderliche Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird. Möchte man den Yellowstone-Nationalpark lieber per Boot erkunden, bieten sich Kanutouren auf dem Shoshone Lake an, der über den Lewis Lake und den Lewis River erreichbar ist.

4.) Nationalpark Grand Canyon

Eines der beliebtesten Reiseziele innerhalb der USA ist mit Sicherheit der Grand-Canyon-Nationalpark. Der Canyon besitzt eine Breite zwischen 6 und 30 Kilometern und ist stellenweise über 1,600 Meter tief. Innerhalb des Parks dehnt er sich über 160 Kilometer aus. Geschaffen wurde er auf natürliche Weise durch die Jahrmillionen dauernde Auswaschung des Colorado Rivers, der sich im Laufe der Zeit durch die roten, gelben, braunen, grauen und schwarzen Schiefer-, Granit-, Kalk- und Sandsteinschichten gegraben hat. Je nachdem wie das Licht ausfällt, kann sich die Farbe der Gesteinsschichten innerhalb von nur wenigen Minuten komplett ändern, ein Naturschauspiel, das bei Touristen immer wieder ein Highlight ist. Dieses Spektakel verfolgen die meisten vom Südrand des Canyons aus. Von dort führt eine Straße mehrere Kilometer am Kraterrand entlang und gibt hier und da den Blick auf den imposanten Colorado River frei, auf dem sich mehrtägige, bisweilen turbulente Kanutouren durchführen lassen. Da die Straße für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, gibt es dort einen Shuttleservice mit Parkbussen.

Die eben erwähnten Bootstouren auf dem Colorado River sind gerade unter jungen Abenteurern sehr beliebt. Es gibt zahlreiche Angebote für 9- bis 14-tägige Schlauchboottouren, die in den meisten Fällen zu turbulenten Wildwasserfahrten werden, da der Fluss aufgrund zahlreicher Stromschnellen unberechenbar ist. In Gruppen von etwa 10 bis 20 Leuten beginnt eine solche Fahrt bei Lees Ferry, nahe des Glen Canyon Staudamms und enden in der Regel nach einer Flussstrecke von 440 Kilometern bei Pierce Ferry am oberen Lake Mead.

5.) Golden Gate Bridge in San Francisco

Golden Gate Bridge in San FranciscoDie Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen der kalifornischen Metropole San Francisco und war über viele Jahre lang die längste Hängebrücke der Welt. Sie wurde im Jahr 1937 nach vierjähriger Bauzeit mit einer Gesamtlänge von 2,7 Kilometern und einer Breite von 27,5 Metern eingeweiht. Die Brücke umfasst sechs Fahrbahnen und schwebt bisweilen auf etwa 70 Metern je nach Wasserstand. Die stählernen Seile, die die Brücke halten und stabilisieren haben einen Durchmesser von knapp einem Meter und erstrecken sich insgesamt über 2,3 Kilometer. Würde man die einzelnen Stahldrähte aneinanderlegen, ergäbe das eine Gesamtlänge von 129.000 Kilometern. Das Gesamtgewicht der Golden Gate Bridge beträgt 887.000 Tonnen.

Den Titel als längste Hängebrücke der Welt trug die Golden Gate Bridge bis 1964, bevor sie von der Verrazano Narrows Bridge in New York abgelöst wurde. Doch noch heute ist sie Teil der Top Ten der längsten Hängebrücken weltweit. Täglich passieren etwa 150.000 Autos die Brücke. Da es stadteinwärts eine Brückenmaut von 5 US-Dollar pro Wagen (ab drei Insassen wird diese werktags von 5 bis 9 und 16 bis 18 Uhr erlassen) gibt, konnten die Baukosten von 37 Millionen US-Dollar bis 1971 wieder eingeholt werden. Neben dem Auto kann man die Golden Gate Bridge aber auch zu Fuß oder per Fahrrad überqueren.

6.) Freiheitsstatue in New York

Wer von New York hört, dem fällt sofort ein Wahrzeichen ein: die Freiheitsstatue, von den Einwohnern liebevoll „Miss Liberty“ genannt. Sie war 1866 ein Geschenk Frankreichs an die noch jungen USA und wurde als Zeichen der Freiheit und der Hoffnung auf Ellis Island vor New York errichtet. Die Freiheitsstatue steckt ihre rechte Hand empor, in ihr eine Fackel mit goldener Flamme, während sie in ihrer Linken eine Steintafel hält, in der das Datum der Unabhängigkeitserklärung eingemeisselt wurde, der 4. Juli 1776.

Entworfen wurde dieses Meisterwerk vom französischen Bildhauer Frédéric Auguste Bartholdi (1834-1904), der sie schließlich gemeinsam mit Gustave Eiffel (1832-1923), dem Erbauer des berühmten Eiffelturms, konstruierte. Zusammen mit dem Steinsockel, auf dem sie thront, erreicht die Statue of Liberty eine Höhe von insgesamt 102 Metern und hat ein Gewicht von mehr als 250 Tonnen. Um auf die Aussichtsplattform in ihrer Krone zu gelangen, muss man die Hälfte der 22 Stockwerke zu Fuß erklettern, der Lift fährt nur bis in die 10. Etage. Doch für diese Anstrengungen entschädigt der überwältigende Blick über die Skyline Manhattans. Da die Freiheitsstatue auf einer Insel errichtet wurde, ist sie nur per Boot erreichbar, tagsüber legen zahlreiche Fähren von der Südspitze Manhattans in Richtung Ellis Island ab. Auf der Fahrt zur Insel erfährt der Tourist historische Informationen zu Ellis Island, da diese Insel jeder USA-Einwanderer durchlaufen musste. Wegen vieler tragischer Schicksale wurde sie auch Isle of Tears genannt, die Insel der Tränen.

Nach den schrecklichen Ereignissen des 11. September 2001 wurde die Freiheitsstatue vorübergehend für den Tourismus geschlossen, seit 2004 jedoch wurde sie für Urlauber mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen wieder freigegeben. Dies gilt jedoch nicht für die Aussichtsplattform in der Krone, die weiterhin gesperrt bleibt.

7.) Niagarafälle

Die unglaublich beeindruckenden Niagara Falls, die aus dem Niagara-Fluss entspringen, liegen an der Grenze zwischen den USA und Kanada, genauer gesagt zwischen der Grenze des Bundesstaates New York und der kanadischen Provinz Ontario. Von den beiden Wasserfällen, die aufgrund einer oben gelegenen Insel hervorgerufen werden, befindet sich einer auf der amerikanischen Seite und der andere auf der kanadischen.
Warum diese äußerst imposanten Wasserfälle in der Sprache der indianischen Ureinwohner, woher das Wort "Niagara" stamm, "donnerndes Wasser" genannt werden, erschließt sich einem sehr schnell, wenn man dem atemberaubenden Naturschauspiel beiwohnt. Denn stets pro Minute fallen in etwa vier Millionen Liter Wasser von einer Höhe von 60 Meter und einer ungefähr 1 km breiten Klippe herab - was ein Dauerdonnern verursacht. Aufgrund der ständig herabfallenden riesengroßen Wassermassen entsteht ein Wasserfall wie aus einem Bilderbuch, da eine ewige Gicht zu sehen ist, die sehr häufig durch Regenbogen sehr naturromantisch verschönert wird. Da die Niagarafälle ein absolut unvergessliches Erlebnis sind als auch ein Garant für "Magic Moments" sowie zudem sehr gut mit dem Auto erreichbar sind (sie liegen etwa 24 km von der Stadt Buffalo entfernt, 240 km von Toronto und 560 km von New York), sind sie auch besonders beliebt für eine Flitterwochenreise bei frisch Verheirateten.

8.) Nationalpark Everglades

Everglades in FloridaGanz im Süden des Bundesstaates Florida befindet sich der naturidyllische Everglades Nationalpark, der ein riesiges Naturschutzgebiet ist und in dem unzählige Pflanzen- und Tierarten heimisch sind. Bereits im Jahre 1947 wurde der Nationalpark gegründet, da man damals schon genau wusste, um was für ein Naturparadies es sich hier handelt. Denn in der überaus sumpfigen Landschaft, die klimatisch subtropisch geprägt ist und die sich über eine Fläche von 6104 km² erstreckt, findet man eine einzigartige Tierwelt vor. Neben einer Vielzahl von Säugetieren und Aligartoren gibt es in den Everglades ungefähr 300 verschiedene Vogelarten und 600 Fischarten zu bestaunen. Außerdem gibt es hier 45 Pflanzenarten, die nirgendwo anders auf der Welt zu finden sind. Da jedoch das Wasser des Nationalparks zur Gewinnung von Trinkwasser für etwa das in der Nähe gelegene Miami verwendet wird, ist das atemberaubende Ökosystem mehr und mehr gefährdet.
Jährlich besuchen weit über eine Millionen Besucher diese wirklich einzigartige Sumpflandschaft, die durchschnittlich nur 15 Zentimeter tief ist. Auf einem gut ausgebauten Wegesystem kann man hierbei hautnah in die Zauberwelt der Everglades eintauchen, aber auch nachts kann man in einer der zahlreichen Campingplätze lauschend den überaus reizvollen Naturpark genießen.

9.) Las Vegas

Las Vegas, größte Stadt des amerikanischen Bundesstaates Nevada, ist die Stadt, die niemals schläft. Wer auf ein aufregendes Nachtleben nicht verzichten möchte, ist in dieser Stadt goldrichtig. Eine Vielzahl an Attraktionen wartet hier auf den Touristen; besonders imposant erscheint Las Vegas übrigens in den Nachtstunden, wenn die Stadt eindrucksvoll beleuchtet wird. Unzählige Leuchtreklamen und Neonwerbung umhüllen die Stadt in Tausende Lichter. Eine der Hauptattraktionen der Stadt sind die Bellagio Fountains; direkt vor dem Hotel Bellagio befindet sich diese 300 Meter lange Wasserreihe. Zu klassischer Musik spritzen die Fontänen mehr als 150 Meter hoch; ein beliebtes Fotomotiv. Höchstes Bauwerk von Las Vegas und gleichzeitig höchster frei stehender Turm Amerikas ist der 356 Meter hohe Stratosphere Tower. Von oben hat man einen traumhaften Panoramablick über die Stadt; ganz besonders ist das futuristisch anmutende Kettenkarussell, welches sich außerhalb der Plattform befindet. Ein ganz besonderes Erlebnis ist das Einkaufen im Hotel Venetian. Hier wurde unter einem künstlichen Himmel die Stadt Venedig nachgestellt. Selbst den Marcusplatz und den Canale Grande gibt es hier, auf welchem man eine Gondeltour unternehmen kann. Zahlreiche exklusive Geschäfte lassen hier vor allem Frauenherzen höher schlagen. Nicht versäumen sollte man bei einem Urlaub in Las Vegas natürlich den Besuch eines der unzähligen Casinos; Hauptwahrzeichen von Las Vegas.

10.) Fishermans Wharf in San Francisco

Fisherman´s Warf ist ein 18 Hektar großes Areal in San Francisco und Touristenattraktion Nummer Eins dieser Stadt. Bis zum Jahr 1970 war das Areal übrigens ein Pier für Frachtschiffe. Besonders auffällig ist die große Anzahl an Imbißständen - hier werden vor allem Krabben, Shrimps und sogar Krebse frisch aus dem Meer verkauft. So ist es nicht verwunderlich, dass am Fisherman´s Wharf mehr als 400 Seelöwen leben; diese sind mittlerweile an Touristen gewöhnt und gar nicht menschenscheu. Mittelpunkt der Anlage aber ist das Pier 39; hier gibt es mehr als 100 Geschäfte, die zum Bummeln und Verweilen einladen. Darüber hinaus zeigt ein Unterwasseraquarium interessierten Touristen Meeresbewohner wie Haie oder Rochen aus nächster Nähe. Kulturell interessierte Touristen können am Fisherman´s Wharf ein U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg, das Pampanito, besichtigen. Darüber hinaus laden ein Wachsfigurenmuseum sowie ein Kuriositätenmuseum zur Besichtigung ein. Zudem gibt es hier eine Anlegestelle, von welcher aus regelmäßig Ausflugsfahrten beispielsweise auf die Insel Alcatraz oder zur Golden Gate Bridge starten. Im Sommer tummeln sich am Fisherman´s Wharf Tausende von Touristen; somit ist diese Attraktion San Franciscos meistbesuchter als die Golden Gate Bridge oder Chinatown.

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